Die Terrorkom und GMX

Nun es ist mal wieder an der Zeit meinem Ärger über gewisse Kommunikationsanbieter Luft zu machen. Fangen wir also von vorne an.

Nach 2 mehr oder weniger glücklichen aber doch recht billigen Jahren bei GMX haben wir uns entschieden doch zur Telekom zu wechseln da deren Preise sich die letzten Jahre doch erheblich verbessert haben.

Es sei noch eben gesagt das bei uns im Haushalt ein richtiges ISDN benötigt wird und wie daher sowieso an die Telekom gebunden sind.

Allerdings versuchten wir GMX doch eine Chance zu geben ein besseres Angebot zu stellen. Dort schien man sich nicht wirklich um seinen Kunden kümmern zu wollen, man ignorierte also kurzerhand unsere Anfragen. Woraufhin wir wie geplant unseren Vertrag per Einschreiben kündigten.

Obwohl wir ausdrücklich eine schriftliche Kündigungsbestätigung gefordert hatten speiste uns GMX mit einer formlosen Email ab, weder signiert noch sonst irgendwie rechtskräftig. Auch auf mehrmalige Anfrage kam keine Antwort.

Allerdings erhielten wir genau 2 Wochen vor Ablaufen unseres Vertrages einen Brief der uns anbot doch zu GMX zurückzukehren mit einem Angebot das Preislich sogar schlechter war als der Standard Tarif. Ja SO behandelt man seine Kunden richtig.

Gestern also 5 Tage vor Vertragsauslauf versuchte es GMX nochmal auf die telefonische Tour. Ich nutzte die gelegenheit und fragte den Mitarbeiter nach einer schriftlichen Kündigungsbestätigung, woraufhin mir dieser mitteilte das es so etwas bei GMX nicht gäbe.

Kurzum GMX stellt sich mal wieder über geltendes Recht.

Nun aber genug von GMX auf zur Telekom die kann man wenigsten vor Ort erreichen. Ja denkste.

Sicher die Telekom hatt ihre T – Punkte aber das heist eigentlich nur das sie ihr Call Center zum Kunden gebracht haben. Die Mitarbeiter zeichnen sich durch die gleiche Kompetenz aus genau so wie die Organisation, die wie in jedem Call Center eigentlich nicht vorhanden ist.

Nun aber zum Ablauf.

Zuerst einmal haben wir 3 Wochen vor Vertragsablauf bei GMX einen Auftrag an die Telekom erteilt. Ein ausreichender Zeitrahmen wie wir dachten.

Nun sagen wir mal es währe ein ausreichender Zeitrahmen gewesen wenn denn die Mitarbeiterin im T – Punkt Auftrag und Beratungsgespräch unterscheiden könnte. Da dies nicht der Fall war erhielten wir diese Woche einen Anruf von der Telekom bzw. wie sich später herausstellte einem Call Center im Namen der Telekom.

Hier wurde uns erklärt das wir erst einmal eine schriftliche Bestätigung unserer Kündigung vorweisen müsseten bevor der Anschluss neu geschaltet werden könne. Nachdem man uns völlig unverbindlich versichert hatte das wir NUN einen Auftrag erteilt hätten.

15 Minuten Später; ein weiterer Anruf von der Telekom. Allerdings diesmal angeblich von der richtigen Telekom, also warscheinlich Call Center Nr. 2. Nach der Äußerung von inzwischen berechtigter Zweifel die bestätigung, „Sicher wir sind von der Telekom ich kann ihnen ihre Bankdaten vorlesen. Also: BLZ:…“. Halt moment Stop das hatt am Telefon nichts verloren. Ein paar datenschutzt Grundlagen wäre wohl auch hier nicht schlecht als Ausbildungsziel.

Also wird uns nun angeboten einen Auftrag an die Telekom zu geben. Moment mal. Das haben wir doch eben gerade gemacht. Oder? Nun darauf bekommt man auch nur heiße Luft als Antwort. Man giebt also nochmal braf einen Auftrag und hofft das beste.

Und da fragt man sich noch warum dies Unternehmen einen schlechten Ruf haben? Nun eigentlich nicht.

~ von seishiroa am Mittwoch 03.09.2008.

Eine Antwort schreiben