Die erste offizielle Entschuldigung
Wie die Süddeutsche Heute meldet hatt sich der Pabst nun doch endlich bei den zahlreichen Missbrauchsopfern der katholischen Kirche entschuldigt.
„Hier möchte ich innehalten, um die Scham zu bekennen, die wir alle wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch einige Geistliche und Glaubensbrüder in diesem Land fühlen.“
„In der Tat bedaure ich den Schmerz und die Leiden, die die Opfer durchgestanden haben, zutiefst und ich versichere ihnen, dass ich als ihr Seelsorger ihre Leiden teile.“
„Diese Missetaten, die einen so großen Vertrauensbruch darstellen, verdienen eine unmissverständliche Verurteilung“
Ich muss Pabst Benedikt XVI ernsthaft für diese Worte bewundern, vorallem da ich den dringenden Verdacht hege das er diese aus reiner Eigeninitiative und gegen einen erheblichen Druck aus seinen eigenen Reihen geäußerst hatt.
Was mich zu diese Schlussfolgerung bringt werden sie sich fragen.
Nun zum einen natürlich die Tatsache das dies der einzige Punkt in seiner Rede war der von dem an die Pressevertreter ausgehändigtem Manuskript abwich.
Zum Anderem liefert auch das verhalten des australischen Erzbischofs Kardinal George Pell.
Scheinbar hatt dieser dem internen Druck seiner Kirchen endlich nachgegeben, warscheinlich auch nur um ein relativ einheitliches Gesamtbild zu wahren.
Er hatt sich schließlich Jahrelang nicht den gegen ihn erhoben Vorwürfen gestellt und nun plötzlich 2 Tage vor der Ankunft des Papstes stimmt er einer unabhängigen Untersuchung der Vorwürfe zu. Das scheint mir alles andere als ein freiwillige Kehrtwende aus schlechtem Gewissen heraus zu sein.


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